Transkranielle Magnetstimulation (TMS)
Die transkranielle Magnetstimulation (TMS) ist ein nicht invasives Verfahren zur gezielten Stimulation neuronaler Strukturen im Gehirn mittels gepulster Magnetfelder.
Dabei wird über eine Spule ein kurzzeitiges, hochintensives Magnetfeld erzeugt, das elektrische Ströme in kortikalen Nervenzellen induziert. Diese Ströme können die Aktivität neuronaler Netzwerke modulieren und werden in verschiedenen klinischen und wissenschaftlichen Kontexten eingesetzt.
Im Gegensatz zur hochinduktiven peripheren Magnetstimulation (HIMT / rPMS), die auf neuromuskuläre Strukturen im peripheren Nervensystem abzielt, wird TMS speziell zur Stimulation kortikaler Areale des Gehirns eingesetzt.
Die Magnetimpulse werden über eine speziell geformte Stimulationsspule abgegeben, die auf der Kopfoberfläche positioniert wird. Die induzierten elektrischen Ströme wirken lokal begrenzt auf kortikale Nervenzellen.
Die Intensität, Frequenz und Pulsstruktur der Stimulation kann je nach System und Anwendung angepasst werden.
Klinische Anwendungsbeispiele (TMS)
TMS – Anwendung im klinischen Umfeld

